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Mittwoch 10 Jan. 19:30
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Mittwoch 10 Jan. 19:30
Faustball Herren 3 / 3.Liga

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Kämpferherzen made in Spreitenbach

Das Damen 2 holt dank zwei späten Ausgleichtreffern zwei Unentschieden und bleibt in der Spitzengruppe dabei.

Es war eine sehr wichtige Runde für die Spitzenteams der Gruppe: Leader Richterswil traf auf die Verfolgerinnen aus Limmattal und Spreitenbach, Limmattal auf Tabellennachbar Birrhard und Spreitenbach noch auf Verfolger Sursee. Die Tabellenspitze hätte komplett auf den Kopf gestellt werden können. Doch die Spreitenbacherinnen schauten nur auf sich selbst.

Erneut musste Spreiti am frühen Sonntagmorgen zum Ernstkampf antreten. Und irgendwie liegt das den jungen Spreitenbacherinnen nicht so sehr. Den Start ins erste Spiel gegen Sursee verschliefen sie komplett und konnten froh sein, nur 0:2 im Rückstand zu sein. Kurz vor dem Pausentee gelang dann das moralisch wichtige 1:2. Die Moral sollte an diesem Sonntag sowieso noch zum grossen Thema werden. Doch dazu später mehr. Auch den Start in Halbzeit 2 verschlief man – eigentlich unerklärlich… So rannte Spreiti das ganze Spiel einem 2-Tore-Rückstand hinterher. Mehrmals beklagte man Pech mit Pfostenschüssen. Mehrmals aber war man auch zu überhastet. Doch Spreiti gab niemals auf. Und dafür wurden die Mädels letztendlich belohnt. In den Schlussminuten gelangen – ohne Torhüter – der Anschluss- und dann auch der verdiente Ausgleichstreffer. Riesenjubel bei den Spreitenbacherinnen, obwohl man hier eigentlich einen Sieg budgetiert hatte. Aber immerhin: Es blieb nach sieben Spielen bei nur einer Niederlage.

Im zweiten Spiel traf Spreiti auf Greenlight Richterswil, bis dato verlustpunktloser Leader. Allen war klar, dass hier Punkte nur über den Kampf und über diszipliniertes Defensivverhalten möglich waren. Weil man gegen Sursee den Start jeweils verschlafen hatte, stellten die Coaches die Blockreihenfolge um und erhofften sich den Bullygewinn, um sogleich in Ballbesitz zu kommen. Dies gelang auch und Spreiti zog sein Spiel auf. Schon bald wurden sie mit dem 1:0 belohnt. Doch Richterswil wurde immer stärker. Spreiti verteidigte allerdings bärenstark und konnte sich im Notfall auf eine glänzend aufgelegte Céline Bütler im Tor verlassen. Doch kurz vor der Pause war es dann soweit: Mit einer Frau mehr gelang den Leaderinnen der Ausgleich.

Nach der Pause das gleiche Bild: Greenlight drückte, Spreiti verteidigte verbissen und setzte vereinzelt Nadelstiche nach vorne. Richterswil zeigte sich aber zwingender als in Halbzeit 1 und stellte auf 3:1. Doch wie gesagt: Die Moral sollte noch zum Thema werden. Denn Spreiti dachte nicht daran, das Spiel abzuhacken und weigerte sich, dieses Spiel zu verlieren. Mit einem wunderbaren Schuss gelang Corinne Bauer das 2:3, welches dem Team nochmals Energie verlieh. Und tatsächlich: Wenige Sekunden vor Schluss gelang der Ausgleich (wie schon im ersten Spiel!). Der Ball kam zu Selina Egli, die einfach mal draufhaute und irgendwie landete das Spielgerät im Tor. Riesenjubel bei Spreitenbach! Als erstes Team konnte man Richterswil Punkte abknöpfen und diese waren dank der Top-Defensivleistung auch verdient. Kämpferherzen – made in Spreitenbach!

Somit bleibt das Damen 2 in der Spitzengruppe dabei und kämpft weiter um den Gruppensieg.

Damen 2 bestehen Charaktertest

In Runde 3 zeigen die STV-Damen 2 Charakter, holen im ersten Spiel zweimal einen Rückstand auf und erringen in einem zähen zweiten Spiel trotz Verletzung von Goalie Céline Bütler einen wichtigen Sieg.

In der 3. Runde der Damen KF 3. Liga Gruppe 6 stand das Direktduell zwischen Spreitenbach und Limmattal um den dritten Platz an. Spreiti – mit drei Blöcken – bestimmte von Anfang an die Gangart und liess Ball und Gegner laufen. Limmattal – mit zwei Blöcken – war mehr am Reagieren denn am Agieren, aber trotzdem stets gefährlich. Weil Spreiti ineffizient, Limmattal hingegen höchst effizient agierte, stand es zur Pause 3:1 für Limmattal. Die Spreitenbacherinnen liessen sich aber nicht unterkriegen (und schon gar nicht provozieren vom Gegner) und powerten weiter. Folgerichtig konnte man relativ schnell zum 3:3 ausgleichen. Eine kleine Unkonzentriertheit in der Defensive reichte den Gegnerinnen aber, um – völlig entgegen dem Spielverlauf – wieder in Führung zu gehen. Andere Teams hätte dies möglicherweise aus dem Tritt gebracht. Nicht so die Spreitenbacherinnen. Sie spielten einfach weiter, als wäre nichts gewesen und ein richtiggehender Energieanfall von Lina Maag reichte, um den erneuten (und völlig verdienten) Ausgleich zu erzielen. Beim 4:4 blieb es dann. Rein von den Spielanteilen her hätte Spreiti dieses Spiel definitiv gewinnen müssen. Aber die Tatsache, dass man sich von Rückständen und Provokationen nicht unterkriegen oder ablenken liess und noch ausgleichen konnte, verdient Respekt. So war es eben doch ein gewonnener Punkt für Spreitenbach.

 

Sieg trotz schwierigen Umständen

 

Im zweiten Spiel wartete das bisher punktelose Lok Reinach auf Spreitenbach. Man merkte schnell, dass Reinach ein auf dem Kleinfeld komplett unerfahrenes Team mit vielen ehemaligen Grossfeld-Juniorinnen ist. Diese warfen alles hinein und kämpften um jeden Ball. Mit etwas mehr Cleverness hätte man ihr ungeschicktes Wechsel- und Forechecking-Verhalten aber gnadenlos bestrafen können. Aber auch die Spreitenbacherinnen sind noch jung und unerfahren. Doch sie nahmen den Kampf an und nutzen in der zweiten Halbzeit ihre spielerische Überlegenheit doch noch aus. Beim Stand von 4:3 wurde Janine Meier hinter dem Tor gedoppelt, liess sich davon aber nicht beirren und spielte ganz cool den Pass nach vorne auf die freistehende Daniela Müller, die sich dann nicht zweimal bitten liess und mit einem herrlichen Schuss auf 5:3 erhöhte. Die Entscheidung? Noch nicht! Knapp 90 Sekunden vor Schluss wurde ein Energieanfall einer Reinacherin mit dem 5:4 belohnt. Noch schlimmer: Sie trat dabei Torhüterin Céline Bütler unbeabsichtigt auf die Hand. Bütler musste das Spielfeld unter Schmerzen verlassen und durch Francesca Perez ersetzt werden. Diese hatte dann allerdings nur noch einmal einzugreifen – aber wie! Mit einem Big Save rettete sie den knappen Vorsprung für Spreitenbach über die Zeit. Ein glorreicher Sieg war es zwar nicht, aber ein bestandener Charaktertest allemal. Spreitenbach wurde seiner Favoritenrolle trotz schwierigen Umständen gerecht und holte sich den Sieg. Und das ist alles, was am Ende zählt.

Damen 2 zeigten zwei Gesichter  

 

Der Saisonstart der ambitionierten 2. Damenmannschaft Spreitenbachs war – buchhalterisch zumindest – optimal verlaufen: 2 Siege. Doch bereits in der 2. Runde haben die Damen ihre weisse Weste eingebüsst.

 

Gegen den TV Birrhard verloren die Spreitenbacherinnen diskussionslos mit 1:5. Es war ein Spiel zum Vergessen. Die Damen waren mental irgendwie blockiert. Birrhard zeigte eine abgeklärte erste Halbzeit und führte nach 20 Minuten 4:0. Die Spreitenbacherinnen liessen schon bald einmal die Köpfe hängen. Dass dies ein falsches Signal an den Gegner war, mussten die Trainer ihren Frauen in der Kabinenansprache klar machen. Die zweite Halbzeit war dann besser, doch der Ball wollte einfach nicht rein, so oft es die Spreitenbacherinnen auch versuchten. Birrhard hielt körperlich stark dagegen und nahm gegen Ende bewusst etwas Tempo aus dem Spiel. Weil aber immer wieder gleich zwei Gegnerinnen hinter ihr eigenes Tor liefen, wurden die Spreitenbacherinnen fast schon eingeladen zum Doppeln. So gelang es doch immer mal wieder, den Ball zurückzuerobern. Aber die Chancenverwertung blieb ein Manko. Immerhin gelang Spreiti dann kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer. Die Niederlage jedoch war längst beschlossen und auch absolut verdient.

 

Der Buebetrickli-Trick

 

Vor dem Einspielen fürs zweite Spiel bildete das Team in der Mitte der Halle einen «Kreis des Vertrauens». Allen war klar: Nun brauchte es gegen die White Indians eine klare Leistungssteigerung. Welche dann auch folgte. Die Gegnerinnen waren nur mit fünf Feldspielerinnen angereist und deshalb läuferisch und konditionell klar unterlegen. Spreiti drückte aufs Tempo und erarbeitete (man muss es so nennen, denn die Lockerheit beim Torabschluss fehlte erneut) sich eine 3:0-Pausenführung. Céline Bütler im Tor spielte gross auf und krallte sich die wenigen, aber teils durchaus gefährlichen Abschlüsse der Gegnerinnen allesamt. Die zweite Figur der ersten Halbzeit war Selina Egli, «Misses Buebetrickli». Vor dem Spiel hatten ihr die Coaches angeraten, mal wieder auf ihre Spezialität zurückzukommen. Und siehe da, per Buebetrickli skorte sie zum 2:0. Doch damit nicht genug. Die Coaches provozierten sie weiter, ob sie das denn auch backhand könne. Die Antwort lieferte Egli auf dem Platz. Backhand-Buebetrickli zum 3:0. Nichts leichter als das.

Nach dem Pausentee baute Spreiti etwas ab und musste auch zweimal in Unterzahl agieren (tat dies jedoch äusserst souverän). Vom Gegner kam aber auch herzlich wenig und so konnte Newcomerin Tanja Plapp sich noch auszeichnen und durch zwei wunderschöne Tore auf 5:0 erhöhen. Dies war dann auch das Schlussresultat. Spreiti zeigte die nötige Reaktion auf das Birrhard-Debakel und holte sich den Pflichtsieg gegen die White Indians. In der Tabelle liegt man nun gleichauf mit Limmattal und zwei Punkte hinter Richterswil und Birrhard. Bereits in zwei Wochen (22.10.) geht’s weiter. Spreiti trifft dann gleich um 09:00 Uhr auf Limmattal – ein heisser Kampf um den dritten Platz ist garantiert

Damen 2 mit zwei Siegen zum Saisonstart

Vier Finger strecken die Ladies in die Luft – vier Finger für vier Punkte. So viele gab’s fürs Damen 2 des STV Spreitenbach nämlich zum Saisonauftakt gegen Würenlos und Beromünster. Es waren zwei Pflichtsiege, klar – aber auch die Pflicht musste erst erfüllt werden.

 

Der Start in die Saison unter dem neuen Coaching-Duo Elsener/Geissmann war extrem nervös. Würenlos war keinesfalls besser, bekam die 2:0-Führung aber von den Spreitenbacherinnen quasi offeriert. Erst als sich die Anfangsnervosität etwas gelegt hatte, erhielt das Spreitenbacher Spiel Struktur. Folgerichtig konnte man bis zum Pausentee zum 2:2 ausgleichen. Nach der Pause war der Auftritt dann einiges dominanter und am Ende siegte das Damen 2 mehr oder weniger problemlos mit 8:4.

Starke Teamleistung

Auch im zweiten Spiel gegen Beromünster war man Favorit. Und dank einem starken Powerplay (orchestriert von Verstärkungsspielerin Coco Keller) und einigen schönen Kombinationen konnte Spreiti mit einem 3:1-Vorsprung in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel blieben die Aargauerinnen dominant, verpassten es jedoch, die Führung auszubauen. So musste bis zum Schluss um die zwei Punkte gezittert werden, auch wenn der Gegner kaum zu Torchancen kam. Die Chancenauswertung war keinesfalls vorbildlich, doch letztendlich zählt nur der Sieg. Überaus erfreulich waren hingegen die Teamleistung (jeder Block erspielte sich Chancen) und der Spirit – eine für alle, alle für eine, so in etwa das Motto. Der Teamzusammenhalt ist phänomenal!

Vier Punkte also zum Saisonstart für’s Damen 2 – so kann es weitergehen. Am 8. Oktober trifft Spreitenbach II auf das ebenfalls noch ungeschlagene Birrhard und die White Indians aus Baar. Bis dahin wird vor allem an einem gearbeitet: Der Chancenauswertung. Wird diese noch besser, liegt diese Saison so einiges drin für Spreitenbach. Aber das junge Team (andere würden von «unerfahren» sprechen, Spreiti’s Trainer sprechen lieber von «jung, schnell und erfolgshungrig») nimmt sowieso einfach Spiel für Spiel.